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Schmalspurbahnen im Harz

Die Brockenbahn – Kurze Geschichte

      Siehe dazu auch „Kurze Geschichte der Harzquerbahn“.

Plan der Brockenbahn
Die Brockenbahn um 1912
(Quelle: Wikimedia Commons)
Geschichte der Harzquer- und Brockenbahn
Tafel am Bahnhof Hasselfelde
 

      Im elektronischen Kursbuch der DB AG finden wir bei → Kursbuchstrecke 325 „Brockenbahn“ die Streckenangabe Wernigerode – Drei Annen Hohne – Schierke – Brocken.
      → KBS 326 „Harzquerbahn“ ist mit Drei Annen Hohne – Eisfelder Talmühle – Ilfeld – Nordhausen aufgeführt.

      Diese Streckenangaben entsprechen allerdings nicht dem allgemeinen Verständnis vom Verlauf dieser Bahnen: Die Brockenbahn zweigt in Drei Annen Hohne von der Harzquerbahn ab; Drei Annen Hohne hat für die Brockenbahn die Kilometrierung 0,0, und die Harzquerbahn zählt die Streckenkilometer in Nordhausen-Nord beginnend nach Norden mit dem Ende in Wernigerode. Wir betrachten entsprechend hier als Brockenbahn die Bahnlinie von Drei Annen Hohne zum Brocken.

      Betrieblich sind Harzquer- und Brockenbahn eng verzahnt und werden auch häufig in dieser Form als gemeinsamer Begriff genannt (s. Abb. links). Das war schon während der Bauzeit so: Der Betreiber, die 1896 gegründete Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (in der Frühzeit finden Sie auch „Wernigeröder“), nahm die Bauarbeiten an beiden Strecken gleichzeitig in Angriff, und so wurden verschiedene Abschnitte beider Bahnen im Wechsel eröffnet.

      Der Bau der Brockenbahn gestaltete sich ziemlich aufwändig. Soldaten (ein Eisenbahnregiment aus Berlin) wurden beim Bau ebenso eingesetzt wie „Gastarbeiter“ aus Südeuropa. Insbesondere das Brockenmoor stellte die Erbauer vor grosse Probleme; trotzdem konnte noch vor dem Wintereinbruch, am 4. Oktober 1898, die erste Probefahrt stattfinden.

      Erwartungsgemäss war die Brockenbahn wirtschaftlich ein voller Erfolg, der Ausflugsverkehr auf den Berg erreichte enorme Ausmasse. Das hat sich bis heute nicht geändert: Im → Geschäftsjahr 2011 beförderte die HSB rund 1,2 Millionen Fahrgäste, davon 746 000, mehr als 60 %, auf der Brockenbahn!

      Die Geschichte des abrupten Endes des Brockenverkehrs und der Wiederaufnahme nach der Wende finden Sie kurz auf den Seiten „Einleitung“ und „Brocken“.


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Erste Veröffentlichung am 17. August 2008, letzte Bearbeitung am 15. Oktober 2012.


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