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Schmalspurbahnen im Harz

Die Südharz-Eisenbahn – Kurze Geschichte

      Diese Seite heisst kurze Geschichte, und mehr ist es auch nicht. Falls Sie detailliertere Informationen zur SHE suchen, empfehle ich das Buch von Dörner.

      Nicht einmal das Rentenalter hat sie erreicht, die Südharzeisenbahn. Knapp 64 Jahre lagen zwischen der Eröffnung des ersten (1899) und der Stilllegung des letzten Abschnitts (1963), und schon nach dem 2. Weltkrieg hatte die Zonengrenze eine erste erhebliche Einschränkung gebracht.

Schematischer Streckenplan der SHE
Hier habe ich den von den anderen Seiten dieser Sektion bekannten Plan
etwas abgewandelt und um eine schematische Darstellung der SHE ergänzt.
Beachten Sie die Kreuzung mit der NWE in Sorge.
Die gestrichelte Linie deutet die Zonengrenze (nach 1945) an.

      Beginnen wir mit der Entstehung dieser Bahnlinie: Der Abschnitt Walkenried – Braunlage sollte am 1. Juli, die Fortsetzung bis Tanne am 17. Juli 1899 eröffnet werden. Wegen Problemen bei der Abnahme konnten diese Termine nicht eingehalten werden, so dass die einzelnen Abschnitte verzögert eröffnet wurden:

      Im Bahnhof Sorge überquerte das Gleis der SHE das der NWE, aber diese wenigen Höhenmeter waren für die Bürokratien der beiden Bahngesellschaften ein fast unüberwindliches Hindernis: Erst 1913 wurde ein Verbindungsgleis zwischen den beiden Linien im Bahnhof Sorge eingerichtet. Der 1912 geschlossene Vertrag sah allerdings nur den Übergang von Personenwagen vor, der Güterverkehr war ausgenommen. Immerhin war es damit später möglich, ohne Umsteigen von Braunlage auf den Brocken zu fahren.

      Nach dem Krieg, 1945, lag Sorge in der sowjetischen, der übrige Teil der SHE in der britischen Besatzungszone. Der Abschnitt Sorge – Tanne wurde nur noch für Güterverkehr benutzt und 1958 definitiv geschlossen.
      Die im Westen verbliebene Linie konnte der Konkurrenz durch die Strasse nicht mehr lange standhalten. 1962 endete der Personenverkehr, 1963 fuhr am 3. August der endgültig letzte Zug auf der SHE.

      Die Gleise wurden komplett demontiert, die Empfangsgebäude sind noch vorhanden und werden teilweise neu genutzt (Jugendherberge, Gaststätte).


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Erste Veröffentlichung am 17. August 2008, letzte Bearbeitung am 15. Oktober 2012.


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