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Der Lexus HS 250h

Lexus HS 250h
Lexus HS 250h
(Copyright © Toyota Deutschland GmbH, Lexus Division)
 

      Auf der North American International Auto Show in Detroit zeigte Lexus im Januar 2009 mit dem HS 250h ein gänzlich neues Auto, das in einigen Aspekten Premieren bei Lexus darstellt:
      Der Verbrennungsmotor dieses Vollhybrids ist nicht nur der erste Vierzylinder-Benzinmotor der Marke, der HS ist auch der erste Lexus, den es ausschliesslich als Hybrid geben wird. Ausserdem kommen in diesem Fahrzeug – erstmalig bei Lexus – ökologische Kunststoffe im Innenraum zum Einsatz.

      Wie schon die auf Übersee-Märkten lange etablierte ES-Baureihe wird es den HS voraussichtlich in Europa nicht geben; geplant ist, ihn in den USA, in Kanada und in Japan anzubieten.

      Die 4694 mm lange Stufenheck-Limousine ist am ehesten mit dem Toyota Sai vergleichbar; die beiden Modelle benutzen in Grundzügen das gleiche 2,4-Liter-Vierzylinder-Triebwerk. Die Gesamtsystemleistung des HS 250h liegt mit 187 PS ebenfalls ziemlich genau auf dem Niveau des Sai (190 PS). Der 250h arbeitet ausserordentlich effizient; er erfüllt die SULEV-Norm als besonders emissionsarmes Fahrzeug.

      Besitzer eines Prius III werden in den Spezifikationen des HS 250h einiges wiederfinden, was sie aus ihrem Prius schon kennen, etwa das Abgaswärme-Rückführungssystem, die LED-Hauptscheinwerfer und das head-up-Display (das in der US-Ausführung des P III nicht eingebaut ist, aber beim 250h gegen Aufpreis angeboten wird). Auch die „ecological plastics“, die beim 250h erstmals in einem Lexus verbaut werden, sind dem P-III-Fahrer nicht neu.
      Mit anderen Ausstattungsdetails unterstreicht der HS 250h dann allerdings deutlich seine Rolle als Modell der Premium-Marke: Serienmässig sind Ledersitze, Panoramadach, ein hochklassiges Audiosystem und das Pre-Crash-Sicherheitssystem.

      Im Lexus HS 250h findet man auch die aus dem RX 350/450h bekannte „Remote-Touch“-Steuerung des Navigationssystems, die – etwa vergleichbar der Maus am PC – auf dem Mitteltunnel montiert ist und eine vereinfachte Steuerung durch sämtliche Menüs erlauben soll.

      Für welche Kunden ist dieser HS 250h gedacht? Im „Thema Lexus“ (Ausgabe 1/2009) heisst es dazu „Nach Umfragen unter amerikanischen Autokunden würden sich etwa zwei Drittel der Befragten für ein Hybridmodell im Einstiegssegment des Premiummarktes entscheiden, wenn sie die Wahl hätten. Bislang gab es allerdings für sie kein passendes Angebot. Der Lexus HS 250h zielt genau in diese Lücke.“
      Der Satz Bislang gab es […] kein passendes Angebot ist – Lexus würde das nie schreiben, ich muss allerdings keine kollegialen Rücksichten nehmen und darf Klartext reden – natürlich wieder einmal ein klarer Hinweis darauf, dass die Premiumhersteller aus Stuttgart, München und Ingolstadt ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Dieser HS 250h hätte auch auf einen vergleichbaren A4, einen 3er oder eine C-Klasse treffen können – aber da kommt wohl noch lange nichts …
      Lexus will 30 000 HS 250h pro Jahr in den USA verkaufen, und es spricht nichts dagegen, dass dieses Ziel auch erreicht wird.

      Im selben Artikel heisst es auch „Auf die speziellen Vorstellungen europäischer Premium-Kunden wurde der HS 250h in Design und Packaging nicht ausgelegt und wird deshalb auch nicht in Deutschland angeboten.“ Meine einzige Kritik an diesem Auto, soweit man es nach der „Papierform“ einschätzen kann, heisst deshalb ganz schlicht: Schade!


Literatur:


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Erste Veröffentlichung am 2. Januar 2010, letzte Bearbeitung am 26. März 2013.


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