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Der Lexus LS 600h
Kurze Geschichte der LS-Modelle

Vier Generationen Lexus LS
Lexus LS – Die ersten vier Generationen (1989 – 2009)
(Copyright © Toyota Deutschland GmbH, Lexus Division)
 

      Die Geschichte des Lexus LS ist eigentlich die Geschichte von Lexus insgesamt. Beim Projekt F1, dem Erschaffen einer neuen Luxusmarke aus dem Nichts, ging es um dieses Auto. Der LS ist Lexus – alle anderen Modelle folgten später. Eine Ausnahme ist der in Europa praktisch unbekannte ES.

      Dass die Geschichte des Lexus LS eine automobile Erfolgsgeschichte ohne Beispiel ist, wurde schon an anderer Stelle erwähnt. Diese komplette Eroberung des Marktes für Luxusautos in den USA passierte in Europa weitgehend unbemerkt (ausser in den Chefetagen der so genannten Premiummarken, denen Lexus Marktanteile abnahm, die einem Umsatz im Milliarden-Dollar-Bereich entsprachen). Einer von Lexus’ grössten Konkurrenten auf dem nordamerikanischen Markt, insbesondere in der Anfangszeit, war die auf der anderen Seite des Atlantiks fast noch unbekanntere Marke Infiniti, die „Edelmarke“ von Nissan. Einen Vergleichstest von Oberklasselimousinen, der im Dezember 1989 in der Zeitschrift Car & Driver veröffentlicht wurde, gewann der Lexus LS 400 mit 34 Punkten vor dem Infiniti Q45 (30), dann folgten die deutschen Edelmobile BMW 735i (27), Audi V8 Quattro und Mercedes 420 SEL (je 26), und abgeschlagen am Ende rangierten Jaguar Sovereign (20) und Cadillac STS (18). Ein Ergebnis, auf das die Erbauer eines Autos, das zu diesem Zeitpunkt gerade drei Monate auf dem Markt war, stolz sein konnten – das Projekt, die beste Luxuslimousine der Welt zu bauen, war erfolgreich umgesetzt worden!

Telefonkarte Schweiz Emil Frey AG Schon 1990, im Jahr nach Gründung der Marke, ging Lexus auf den europäischen Markt. In der Schweiz – immer schon ein Markt für Luxusautomobile – unterhält die Emil Frey AG ein Netz von Lexus-Niederlassungen.
(Telefonkarte aus der Lexus-Sammlung des Autors)
 

      Der V8 blieb das Markenzeichen der LS-Modelle. Dem LS 400 folgten immer hubraumstärkere Varianten, über den LS 430 bis zum heutigen, auch mit Allradantrieb erhältlichen LS 460 (4,6 Liter) und dem Hybrid-Topmodell LS 600h (5 Liter Hubraum). Eines ist aber in jetzt zwanzig Jahren LS-Geschichte gleich geblieben: Diese Autos markieren, auch, wenn andere aufgeholt haben, nach wie vor den Gipfel des Luxusauto-Baus und sind gleichzeitig in einem Mass innovativ, das den deutschen Premiummarken leider offenbar verlorengegangen ist. Trotz entsprechender Vergleichstests in (deutschen) Autozeitschriften ist ein Mercedes S 400 Hybrid für einen LS 600h kein ebenbürtiger Gegner …

Die erste und vierte LS-Generation in 1:18
Zwanzig Jahre Lexus LS im Massstab 1:18:
Vorne der LS 400 aus dem Jahr 1989, hinten der LS 460 des Baujahres 2009.
(Beide Modelle werden im Detail auf der Seite „LS in 1:18“ der Sektion „Lexus-Modelle“ vorgestellt.)
 

Literatur:


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Erste Veröffentlichung am 2. Januar 2010, letzte Bearbeitung am 27. März 2013.


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