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Unser Lexus LS 600h – Erfahrungen aus dem Leben mit dem LS

12. Januar 2014 – 10 Monate mit dem LS 600h

      Inzwischen haben wir die schwarze Schönheit seit 10 Monaten und blicken jetzt auf eine Erfahrung von rund 12 500 km zurück. Der Duchschnittsverbrauch über den gesamten Zeitraum liegt bei 10,19 l / 100 km. Das ist nicht nur deutlich weniger, als wir erwartet hatten, sondern umso beachtlicher, als der grösste Teil davon auf deutschen Autobahnen absolviert wurde – wo wir schon etwas schneller unterwegs sind als in der Schweiz … Der Abschnittsverbrauch, immer von einem Volltanken zum nächsten, schwankte zwischen 8,00 und 12,09 l / 100 km. Das Abregeln bei 250 km/h konnten wir noch nicht testen, die höchste bisher erreichte Geschwindigkeit waren einmal 245 km/h (A5 zwischen Freiburg und Baden-Baden an einem Samstag um 6.30 morgens).
      Die bisher längste Tour mit dem LS führte uns 850 km nach Magdeburg. Diese Reise war zwar etwas hektisch – nach nicht einmal zwei Tagen mussten wir unser Hotel räumen, weil die Flut kam (es wurde auch massiv überflutet), fanden aber adäquaten Ersatz in der Stadt –, aber der Lexus machte einfach nur Freude. Die inzwischen montierten Winterräder (natürlich Original Lexus-Leichtmetallfelgen; irgendwelche no-name-Felgen vom Reifen-Discounter passen nicht an ein solches Auto) sehen mindestens so gut aus wie die Sommerräder, was den Preis schnell vergessen lässt:

Sommerräder
Das Wetter, bei dem diese Bilder jeweils entstanden, lässt zwar das Gegenteil vermuten, aber dss obere Bild zeigt die Sommer-, das untere die Winterbereifung.
Winterräder

      Eher amüsiert nahmen wir den Hinweis zur Kenntnis, dass diese Winterreifen auf 240 km/h begrenzt sind; in der Schweiz ist das nicht wirklich ein Thema.
      Beim Blättern im Handbuch entdecken wir immer noch Neues: Eher zufällig fanden wir heraus, dass sich – nicht auf einer separaten Taste, sondern im Menü Climate im Bordcomputer – eine Heizung des unteren Frontscheibenbereichs einschalten lässt, um angefrorene Scheibenwischer zu lösen. Im demnächst anstehenden Winterurlaub können wir diese Information vielleicht nutzen. Die Frage an den Händler, ob wir für diesen Urlaub Schneeketten mitnehmen sollten, wurde klar verneint: Noch kein Allrad-Lexus seit dem RX 400h, wurde uns glaubhaft versichert, habe je Schneeketten gebraucht. Wir lassen uns überraschen (und ich werde hier berichten)!

 

5. Mai 2013 – Bluetooth und Lexus-Tetris
Lucens, 5. Mai 2013
Der LS vor dem Schloss in Lucens

      Am 5. März haben wir den LS übernommen, nach zwei Monaten ist nun der Zeitpunkt für eine erste Zwischenbilanz gekommen. Der Verbrauch liegt derzeit bei für das Gebotene moderaten 10,4 l/100 km. Dabei ist eine erste 1000-km-Tour nach Deutschland, in der Verkehrsverhältnisse und Wetter allerdings die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h beschränkten.
      Inzwischen haben wir auch unsere Mobiltelefone beim Auto angemeldet; die Bluetooth-Verbindung funktioniert einwandfrei, die Sprachqualität der Freisprecheinrichtung ist um Klassen besser als die im Prius. Der Lexus weigerte sich allerdings, die Kontaktlisten der Telefone zu übernehmen; es kam die Aufforderung vom Auto, die Listen vom Telefon aus zu transferieren. Eine entsprechende Option haben wir allerdings im Bluetooth-Menü unserer Telefone nicht gefunden (die beste Ehefrau von allen und ich sind beide mit Samsung mit Android 4 unterwegs). Hat jemand eine Idee? Ansonsten gilt: Wir können damit leben.
      Dann haben wir endlich (das hatten wir schon lange vor) eine Runde „Lexus-Tetris“ gespielt, vermutlich sehr zum Amusement der Nachbarn: Das nicht gerade üppige Kofferraumvolumen ist der einzige echte Negativpunkt bei diesem Auto, also haben wir einmal eine Auswahl von Koffern nach draussen getragen und versucht, eine Maximallösung für die Unterbringung von Gepäck zu finden. Jetzt haben wir schon einmal eine Idee, was geht und was nicht.
      Zu guter Letzt hatte unser LS noch eine Überraschung für uns bereit: Die Hold-Funktion aktivieren wir inzwischen fast schon automatisch nach dem Losfahren. Heute standen wir im kleinen Ort Lucens vor einer geschlossenen Bahnschranke, natürlich war Hold aktiviert. Und wir standen, und standen – bis es plötzlich im Auto piepste und im Armaturenbrett die Kontrolleuchte für die Parkbremse anging. Schritt 1: Wo war noch gleich der Schalter dafür? (Manuell betätigen wir die eigentlich nie.) Schritt 2: Warum tut der Lexus das? Glücklicherweise sind wir auch nach zwei Monaten immer noch mit dem Handbuch im Handschuhfach unterwegs, und darin stellten wir zu unserer Beruhigung fest, dass das Absicht ist – drei Minuten nach Aktivierung der Hold-Funktion. Muss man halt wissen …


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Erste Veröffentlichung am 5. Mai 2013, letzte Bearbeitung am 12. Januar 2014.


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