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Cailler MOB
 
Compagnie du chemin de fer
Montreux – Oberland Bernois

 
www.ozdoba.net/mob
2001

MOB  ·  Montreux – Oberland Bernois

Die MOB – Stiefkind der Modellbahn-Industrie?

„Die MOB tut sich trotz all ihrer Reize schwer auf dem Modellbahnmarkt.“

      Mit diesem Satz beginnt ein 2001 erschienener Artikel über die MOB im Modell; das Fazit dort:
      „Wer die Montreux-Oberland Bernois-Bahn (MOB) nachbilden will, muss sich weitgehend mit dem kleinen Sortiment der Firmen Bemo und LGB bescheiden.“

      Nun liegen ja in der Nenngrösse Welten zwischen Bemo (H0m) und LGB (IIm); wir beschäftigen uns hier ausschliesslich mit H0m.
 

Rollmaterial

      Neben Bemo, die auch für Normalverdiener bezahlbare Modelle bauen, bleiben dann nur noch die Kleinserienhersteller: Traumhaft schöne und perfekt detaillierte Modelle zu Preisen, die dem Modellbahner die Tränen in die Augen treiben. Ich besitze das hier gezeigte Traumteil, und der Kaufentscheid fiel nicht leicht, aber einmal im Leben darf man sich dann halt auch einen Lemaco-Triebwagen für ca. 1'800,– Franken gönnen:

Lemaco BFZe 4/4 Nr. 24
BFZe 4/4 Nr. 24 (Lemaco)

      Auch bei Bemo ist nicht Alles perfekt; wer an einer Ge 4/4 die vorbildgerechten drei Schleifstücke am Pantographen sehen möchte, wird enttäuscht: Hier gibt es nur die Standardware von den Ge 4/4 III der RhB. Das sollte eigentlich nicht passieren! (Noch ein Tipp für die Firma Bemo: Die Katalogabbildungen sollten die MOB-4/4 mit beiden Pantographen am Fahrdraht zeigen, so laufen sie nämlich üblicherweise auch!)

      Klagen wir aber nicht über die wenigen MOB-Loks auf dem Markt, seien wir froh, dass es überhaupt welche gibt. Die (nicht wenigen) Freunde der Centovallibahn zum Beispiel warten nach der einmaligen Kleinserie von Elfer bis heute auf ein Modell der aktuellen Triebwagenzüge.
 

Zubehör

      Wie sieht die Situation beim Zubehör aus?
      Auch hier sind Freunde der wesentlich populäreren RhB im Vorteil. All das typische Zubehör für die Strecke, etwa Tunnelportale und Oberleitungen, hat für die MOB (fast) niemand im Programm. Die Firma → art & web bietet Fahrleitungsmasten der MOB an, allerdings nur „auf Bestellung“ und zu einem Preis von ca. 33,– Franken pro Stück!

      Ich habe die Websites von Faller, Vollmer und Kibri nach MOB-Bahnhofsgebäuden durchsucht: Fehlanzeige. (Kibri hatte einmal den Bahnhof Château d'Oex im Programm – in Spur Z! Wirklich genial, schliesslich gibt es ja reichlich MOB-Modelle in Zm …) Auch im Sopa-Programm (Vertrieb über → Pirovino) gibt es viele sehr schöne RhB-Gebäude, aber nichts zur MOB.

      Die einzige Firma, die passende Gebäude herstellt (Holzbausätze bzw. Fertigmodelle in Holz), ist meines Wissens die Firma Fides. Da Fides keine Website hat, darf ich Sie auf die → Fides-Liste des Fachgeschäfts „Roundhouse“ in Zürich verweisen.

      Automodelle mit Inschriften von Schweizer Firmen gibt es immerhin, bei → Rietze gab es sogar einmal einen Waadtländer Postbus und einen MOB-Reisebus!

Rietze MOB-Reisebus
MOB-Reisebus (Rietze)
(Scheibenwischer und Aussenspiegel noch nicht montiert)

Literatur:


Copyright © 2004–2008 und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Ozdoba.
Erste Veröffentlichung am 1. Juni 2004, letzte Bearbeitung am 3. März 2008.


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