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Die Nikon F5

(Diese Seite ist in nächster Zeit für eine komplette Überarbeitung vorgesehen)

Nikon F5
Meine Nikon F5
(Aufnahme im März 2008; der Text dieser Seite wurde gekürzt, aber nicht verändert)

      Irgendwann ist man die dauernden Objektivwechsel leid und fängt an, über ein zweites Gehäuse nachzudenken. Als ich diesen Punkt erreicht hatte, gab es drei Möglichkeiten:

      Die F5 ist derzeit, auch nach dem Erscheinen der Canon EOS 3 und der Minolta Dynax 9, immer noch die Referenz im 35-mm-Bereich, an der sich alle Anderen messen lassen müssen. Obwohl die Minolta 1/12'000 Sekunde als kürzeste Verschlusszeit hat (F5: 1/8'000), die Canon EOS-1RS (die man aber schon fast nicht mehr als Serienmodell bezeichnen kann) eine Bildfrequenz von 10 B/s bietet (F5: 7,4 bis 8 je nach Stromversorgung) und die Canon EOS 3 ein AF-Messfeld mit 45 Sensoren besitzt (F5: 5), bietet die F5 in der Summe aller Eigenschaften immer noch mehr als jede andere Kamera.

      Nikons „ultimativer Profihammer“, der „technisch bis an die Grenze des Machbaren geht“ (Zitate: foto-magazin spezial Einkaufsführer '99), bietet erstmals (und bislang einzig) neben der bekannten 3D-Matrixmessung zusätzlich die Verarbeitung von Farbinformationen zur Belichtungssteuerung mittels eines speziellen 1005-Pixel RGB-Sensors. Das, was dabei in der Kamera vorgeht, hat J. Philipp (s. Literatur) treffend mit der „Startanleitung zu einer längeren extraterrestrischen Expedition“ verglichen.

      Serienmässig sind die erwähnten 7,4 Bilder pro Sekunde genauso wie eine eingebaute Belichtungsreihenfunktion und, ebenfalls erstmals realisiert, eine elektronische Selbstkontrolle des Verschlusses, den Nikon in der F5, wie bei allen „Profi“-F-Modellen, statt auf die marktüblichen 50'000 Auslösungen auf 150'000 (!) Verschlussabläufe ausgelegt hat – diese Einrichtung garantiert, dass auch bei der einhundertfünfzigtausendsten Aufnahme (die ein Profi durchaus in vier oder fünf Jahren erreicht) die achttausendstel Sekunde genau eine achttausendstel Sekunde lang ist.


Literatur:


Copyright © 1999 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 1. Februar 1999, letzte Bearbeitung am 1. Februar 1999.


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