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Besuch des Genfer Autosalons (9. März 2011)

Seite 1: Einleitung – Hässliche und schöne Autos

Alle Bilder auf dieser Seite Copyright © C. Ozdoba 2011.

      Dressig Jahre ist es her, dass ich zuletzt eine grosse Autoausstellung besucht habe: 1981 fuhren wir mit ein paar Kollegen in einem alten Opel nach Frankfurt zur IAA (für Automobil-Historiker: Damals wurde der Porsche 944 vorgestellt!). Die beste Ehefrau von allen hatte eine solche Veranstaltung überhaupt noch nie besucht. Als wir von Toyota (merci, Herr Wellauer!) zum Genfer Autosalon eingeladen wurden, haben wir deshalb die Gelegenheit gerne wahrgenommen, uns einmal in Sachen Auto auf den neuesten Stand zu bringen. Dass ich dafür einen Urlaubstag geopfert habe, war, wie sich zeigte, eine kluge Entscheidung – an diesem Mittwoch herrschte bereits lebhafter Publiukumsverkehr, aber man konnte doch immer wieder interessante Autos ohne Besucher im Vordergrund fotografieren, aber ich wage nicht, mir vorzustellen, was am Samstag/Sonntag dort für ein Betrieb herrscht. Natürlich fuhren wir mit der Bahn; am Palexpo-Gelände sind die Parkplätze knapp, und Hin- und Rückreise fielen in die Zeit des dichtesten Berufsverkehrs. Das Ausstellungsgelände liegt ausserdem nur ca. drei Minuten zu Fuss vom Bahnhof Genf-Flughafen entfernt.

      Der Eingang führt in Halle 7 – nicht sehr aufregend für einen Normalverbraucher, denn hier ist die Werkstatt-Industrie angesiedelt. Wir liessen also Hebebühnen, Reifen-Aufzieh- und -Auswucht-Maschinen, Endoskope für die Hohlraumversiegelung und anderes schnell hinter uns, und dann tauchten wir in die eigentliche Autowelt ein. Vier Stunden und 170 Fotos später wussten wir, dass sich dieser Ausflug gelohnt hatte: Wir haben viel Interessantes, einiges Schönes, etliches Hässliches und vor allem auch viel wirklich Neues gesehen.

 

Die Beleidigungen des guten Geschmacks

      Beginnen wir mit dem Hässlichen, dann haben wir es hinter uns: Was einige so genannte „Auto-Veredler“ da auf die Räder und in die Hallen gestellt haben, schmerzt beim Betrachten. Wieso, liebe Bastler bei Mansory, Hamann, Speedart und Co., glauben Sie eigentlich, einen Mercedes SLS AMG oder Porsches Panamera und Cayenne noch „verbessern“ zu müssen? Das sind erklärtermassen nicht meine Autos, aber so etwas haben sie nicht verdient:

Mansory Mansory
Das Auto links war einmal ein Mercedes SLS AMG, das rechts ein Porsche Cayenne. (Gesehen bei Mansory.)

      Die Farben der ausgestellten Autos vermitteln teilweise den Eindruck, dass nach der aufwändigen Designarbeit das Budget nur noch für einen Restposten aus der Abteilung „Autolack“ des nächsten Baumarktes reichte. Hier stehen die Hersteller mit grossen Namen den Tunern in nichts nach:

Speedart

Der SLS von Speedart (links) wirkt fast noch dezent gegenüber dem in einen Eimer mit Textmarker-Farbe gefallenen SLS E-Cell am Mercedes-Stand (unten links) oder dem offenbar von einer Apfelsine inspirierten Continental GT, den man bei Bentley bewundern durfte (unten rechts).

SLS E-Cell Continental GT

 

Schöne Autos

      Manchmal findet man sie noch: Autos, die einfach schön anzuschauen sind, an denen man – jenseits von PS, Schadstoffausstoss und Preis – einfach Freude hat. Auch dazu zwei Beispiele:

DB9 Volante
Weiss, schlicht, schön: Der Aston Martin DB 9 Volante in der Farbe „Morning Frost“.
Continental Flying Star
Es gibt sie tatsächlich, die Veredler, die wirklich ein neues und auch noch gelungenes Auto auf der Basis eines Serienmodells erschaffen: Bei Touring Superleggera entsteht aus einem Bentley Continental GTC dieser shooting break, der auf den Namen „Bentley Continental Flying Star“ getauft wurde. Herrlich!

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Copyright © 2011 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 13. März 2011, letzte Bearbeitung am 13. März 2011.


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