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Besuch des Genfer Autosalons (9. März 2011)

Seite 5: Fazit und Ausblick

      Das war, denken Sie jetzt vielleicht, ein etwas eigenartiger Bericht von einem der grössten Autosalons. Wo sind sie denn, all die Traumwagen? Wo sind Ferrari, Maserati, Lamborghini, Porsche? Ganz ehrlich: Ich habe nicht einmal die Stände der genannten Firmen besucht – die Autos, die man dort sehen kann, interessieren mich einfach nicht. Mein Plan für diese Messe war ein Besuch bei Lexus und Toyota mit einem Blick auf das, was es sonst noch im Bereich der Elektromobilität, des Hybridantriebs und anderer Techniken wie zum Beispiel der Brennstoffzelle gibt. Was ich sehen wollte, habe ich gesehen.

      Einige wenige Fahrzeuge haben mich beeindruckt oder wenigstens meine Neugierde so weit geweckt, dass ich ihre Entwicklung weiter verfolgen werde. Das sind, neben der Brennstoffzellentechnik bei meiner „Hausmarke“ Toyota, der Mercedes F-Cell und, was Sie eventuell überraschen wird, die Hybride von BYD. Wenn dieser chinesische Hersteller es schafft, ein eigenständiges Design zu entwickeln, wenn die Fahrzeuge europäischen Sicherheitsansprüchen genügen und wenn sie im Test halten, was die Datenblätter versprechen, kann BYD ein neuer global player auf dem Feld der alternativen Antriebe werden. Das sind viele „wenn“ – warten wir ab, was passieren wird.

      Meine Begeisterung für Elektrofahrzeuge hält sich nach wie vor in Grenzen. Derzeit sind sie Fahrzeuge für einen elitären Kreis – Leute, die eine eigene Garage haben, und die am besten im Eigentum, nicht zur Miete, denn dann kann man auch gleich Sonnenkollektoren montieren. Ich kann ja einmal den Vermieter meines Einstellhallenplatzes fragen, ob er bereit ist, meinen Standplatz mit einer separaten Stromversorgung auszurüsten, aber ich glaube, ich kenne die Antwort bereits.
      Die nach wie vor begrenzten Reichweiten machen diese Autos ausserdem allenfalls als Zweitwagen brauchbar. Will ich im Urlaub von Bern nach Büsum fahren (was demnächst wieder einmal ansteht), müsste ich mit allen heute erhältlichen E-Autos drei Tage für die Fahrt einplanen, falls ich unterwegs überhaupt entsprechende Ladestationen finde.

      Die Vorschläge, die man teilweise zur Lösung dieses Problems hört, sind grenzwertig absurd, etwa die Idee, das deutsche Autobahnnetz mit Induktionsschleifen zur berührungslosen Aufladung elektrisch betriebener Fahrzeuge auszustatten. Das oft gegen die Brennstoffzelle vorgebrachte Argument des fehlenden Tankstellennetzes ist im Vergleich zu solchen Plänen kein wirkliches Problem – für diese Technik sehe ich eine grosse Zukunft, auch, wenn sie nicht den Hype in den Medien geniesst wie der E-Antrieb.

      Warten wir einmal ab, wie sich diese Konzepte in Zukunft entwickeln und was sich am Ende durchsetzen wird. Ich bin jedenfalls mit meinem Prius im Moment immer noch sehr zufrieden, aber ich sehe auch, dass der Hybrid nur eine Übergangslösung ist. Übergang wohin – das wird die spannende Frage, aber ich fürchte, dass ich die definitive Antwort darauf nicht mehr erleben werde …


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Copyright © 2011 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 13. März 2011, letzte Bearbeitung am 13. März 2011.


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