Der Toyota Prius III Prius III

Probefahrt am 8. August 2009

      Am 8. August war es endlich so weit: Wir konnten den neuen Prius Probe fahren! Bei unserem Toyota-Händler, der Firma Emil Frey AG in Bern, stand ein weisser Prius in der Top-Ausstattungsvariante Linea Sol Premium für uns bereit:

Prius
Prius

      Gestern gab es noch 30 Grad bei strahlendem Sonnenschein, heute 18 Grad und strömenden Regen. Gar kein schlechtes Wetter für eine Probefahrt; man lernt das Auto gleich „im richtigen Leben“ kennen.
      Herr Stalder, unser freundlicher Toyota-Spezialist, erklärte uns erst einmal, wie man einen Prius überhaupt in Bewegung setzt: Fuss auf die Bremse, Startknopf drücken, dann Wählhebel auf „D“. Erste Überraschung: Der Wählhebel hat zwar eine Art Schaltkulisse, aber er kehrt immer wieder in die Ausgangsstellung zurück. Das gewöhnungsbedürftig, aber durchaus ergonomisch in der Mitte angeordnete Armaturenbrett (das allerdings keine Armaturen im herkömmlichen Sinn hat, sondern ausschliesslich mit diversen Digitalanzeigen aufwartet) zeigt die jeweils angewählte Stellung des Wählhebels.

Prius

      Erste Einstellungen: Sitz, Spiegel, Lenkrad – das kennt man. Einstellung des head-up display – das ist neu. Endlich kann es losgehen. Vorsichtig betätige ich das Gaspedal und erlebe, wie der Prius sich sanft gleitend lautlos in Bewegung setzt. Ein zuerst einmal sehr ungewohntes Gefühl; es braucht einige Kilometer, bis man sich daran gewöhnt hat, dass bei niedrigen Geschwindigkeiten jegliches akustisches Feedback fehlt. Meine erste elektrische Fahrt!

      Jetzt geht es auf die Autobahn; ich bin sehr gespannt. Keine Leistung, kein „Antritt“, kein Spass beim Auto fahren? Alle, die meinen, solche Aussagen verbreiten zu müssen, haben wohl noch nie einen Prius III selbst gefahren. Einmal benutze ich für eine kurze Strecke den Power-Modus, aber wirklich nötig ist das nicht. Ende eines auf 80 km/h begrenzten Bereichs, das Schild kommt in Sicht, ich trete durch: Der Prius zieht kontinuierlich und zügig hoch; das gesetzliche Tempolimit von 120 km/h ist schneller erreicht, als mir lieb ist.
      Abfahrt auf die Landstrasse: Allzu hohe Kurvengeschwindigkeiten traue ich mich bei dem miserablen Wetter nicht zu fahren, aber der Eindruck ist durchweg positiv: Der Prius hängt willig am Gas, der Frontantrieb zieht ihn wie auf Schienen.

Prius
Prius 46 km/h, Momentanverbrauch Null, und die Batterie wird geladen (CHarGe). Das Display lässt keine Fragen offen. Über die entsprechende Taste im Lenkrad kann statt der Hybridsystemanzeige (oben) auf die Energieanzeige (links) umgeschaltet werden, die den aktuellen Energiefluss zwischen Benzinmotor, Elektromotor und Batterie anzeigt.

      Meine 1,96 m sind übrigens überhaupt kein Problem für den Prius. Die Kopffreiheit ist überraschend, und der linke Am kann bequem auf der Tür-Armlehne ruhen. Besser kann das mein 2-Tonnen-Jeep auch nicht.
      Wir haben den Prius für etwa eineinhalb Stunden; schon ist Halbzeit. Die beste Ehefrau von allen nimmt hinter dem Lenkrad Platz, und ich beginne vom Beifahrersitz aus, ein bisschen mit Audio- und Navigationssystem zu spielen. Wir haben diese Probefahrt gut vorbereitet und jeder eine persönliche Lieblings-CD mitgebracht: Mozarts Requiem für meine Frau, Meatloafs „Bat out of Hell“ für mich. Ohne einmal ins Handbuch schauen zu müssen (das im Handschuhfach bereit liegt), finde ich die Einstellungen für das Soundsystem; gute und intuitive Menüführung! Mehr Bässe, Klangregelung etwas mehr nach hinten – und „You took the words right out of my mouth“ fetzt mitreissend durch den Wagen. Absolut überzeugend; den Aufpreis für das JBL-System kann man sich sparen.

Prius
Das Navigationssystem im Einsatz

      Die Zeit ist um; wir stellen den Prius wieder bei Emil Frey ab und steigen – äusserst widerwillig – aus; das hätte noch ein paar Stunden dauern dürfen! Auf den letzten Kilometern liessen wir uns übrigens vom Navigationssystem führen (ebenfalls ohne einen Blick ins Handbuch), und auch das arbeitet absolut perfekt.
      Wir hatten in den letzten Wochen schon so ziemlich alles gelesen, heruntergeladen oder auf dem Web angeschaut, was es über den Prius gibt, und diverse Foren hatten uns zusätzlich für verschiedene Punkte sensibilisiert. Jetzt wird es also Ernst: Herr Stalder nimmt hinter, wir vor seinem Schreibtisch Platz, und wir beginnen mit der Klärung der offenen Fragen. Wir erfahren unter anderem,

      Endlich haben wir alles geklärt, es wird Ernst: Wir lassen uns eine Offerte erstellen (mit Inzahlungnahme unseres Jeeps), die in den nächsten Tagen in der Post sein wird, für

      Die Lieferzeit wird voraussichtlich drei bis vier Monate betragen; also nehmen wir gleich noch komplette Winterräder in die Offerte auf. Jetzt heisst es: Warten auf den Briefträger …


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Erste Veröffentlichung am 8. August 2009, letzte Bearbeitung am 26. August 2009.


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