Der Toyota Prius III Prius III

Ade, Prius – willkommen, Lexus!

      Der 16. Februar 2013 begann als ganz normaler Samstag; beim ersten Kaffee am Morgen ahnten wir noch nicht, dass dieser Tag unsere Autofahrer-Welt radikal umkrempeln sollte. Alles begann recht harmlos: Wir besuchten wieder einmal unseren Toyota-Händler, die Firma → Emil Frey in Ostermundigen, um uns über aktuelle Modelle zu informieren. Den Abschluss bildete ein Besuch in der – gemäss Firmenphilosophie strikt separat geführten – Lexus-Abteilung. (Ein Lexus darf nie mit einem anderen Auto zusammen im selben Ausstellungsraum stehen; auch das Verkaufsbüro und der Raum für die Fahrzeugübergabe sind getrennt von anderen Marken.) Wir sahen den neuen GS in regulärer und F-Sport-Ausführung, und dann passierte es: Wir verliessen den Lexus-Anbau nicht durch die Vordertür, sondern durch den Übergaberaum, und auf dem Weg von dort zum Parkplatz sahen wir ihn:

LS 600h
LS 600h

      Nun sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen, dass der LS 600h mein – man gestatte mir den Begriff, der, wenn er von jemandem der Altersklasse 50+ kommt, vielleicht etwas kindlich klingt – Traumauto ist. Immer schon war. LS-Modelle in 1:43 bevölkern die Regale meines Arbeitszimmers, und die beste Ehefrau von allen liess mich sogar ein 1:18-Modell eines LS (leider als „LS 460“, nicht als „LS 600h“ beschriftet) neben der englischen Kaminuhr auf unserem Kaminofen aufstellen.

      Die Besichtigung war, da die Batterie ausgebaut war, naturgemäss eingeschränkt, aber er liess uns nicht mehr los. Das Wochenende verging mit Diskussionen: Sollen wir wirklich? Der Preis war mehr als in Ordnung; der Vorbesitzer der schwarzen Schönheit hatte einen sechsstelligen Wertverlust in fünf Jahren beim Kauf eines neuen Autos (selbes Modell!) akzeptiert, vom ehemaligen Neupreis von rund Fr. 165 000,– war noch etwas mehr als der Preis eines neuen Prius übrig geblieben. Aber wollten wir, die wir so stolz auf unseren ökologischen Prius waren, wirklich eine mehr als fünf Meter lange Limousine mit schon aberwitzigen 445 PS? Die Diskussion ging weiter, und dann hatten wir uns entschieden: Ja, das wollten wir.

      Am Dienstag stand er für eine Probefahrt bereit (über die ich auf meiner Lexus-Site berichte), und an deren Ende war die Entscheidung klar.
      Jetzt haben wir also den Aufstieg vom Sparmobil zum absoluten Luxuskreuzer vollzogen; den Prius haben wir natürlich in Zahlung gegeben. Wir trennen uns in Freundschaft; er hat uns in mehr als drei Jahren treu begleitet, nie irgendwelche Probleme gemacht und das erfüllt, was wir von ihm erwartet hatten. Aber eines ist klar: Ein Auto kauft man mit Kopf und Bauch; der Prius war sehr kopfbetont, und deshalb haben wir auch kein Problem damit, dass jetzt vielleicht etwas mehr Bauch im Spiel war …


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Copyright © 2013 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 21. Februar 2013, letzte Bearbeitung am 26. März 2013.


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